Paritätische Beiträge – ein Witz
11. September 2008 von Swissmarketer
Gehören Sie auch zu denen, die die 6,5x% AHV-Beiträge zahlen?*) Der Arbeitgeber seinerseits zahlt ihnen dann ebenfalls 6.5x% dazu. Sie tragen die Kosten für die Altersvorsorge als paritätisch – so nennt man das.
Chabis! Das ist alles reine Augenwischerei. Für den Arbeitgeber kosten Sie schlicht und einfach Bruttolohn plus 6,55%. Diese Aufteilung in Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitrag ist ein Geschwätz.
Einen Blick in die USA verschafft da Klarheit: wenn sie mit dem Arbeitgeber 20 Dollar Lohn/h aushandeln, dann sind es die effektive Kosten für ihn. Er zieht ihnen dann auch den Beitrag (social security) ab und zwar zu vollen Kosten, was im schweizerischen Fall etwa 13,x% wären.
Warum das nicht auch so in der Schweiz gehabt wird, ist uns schleierhaft. Die Aufteilung in Bruttolohn, Nettolohn und Lohnkosten verkompliziert das System nur. Vor allem für Kleinbetriebe ist die Abrechnung ein Garaus.
*) Wir berücksichtigen der Einfachheit halber nicht die Pensionskasse, etc.
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das hat gute Gründe: bei der Einführung wollte man wahrscheinlich zeigen, dass beide Partner etwas geben müssen, um ……
Rechnerisch haben wir ja das gleiche System wie in den USA, nur das Geschreibsel ist etwas mehr. Anders wäre, wenn der Arbeitnhemer den ganzen Betrag erhält un die AHV selber einzahlt … oder sollte.
Das System gibt den Arbeitgebern die “Freiheit”, in schlechten Zeiten die Beiträge verspätet oder gar nicht zu zahlen …der Arbeitnehmer hat das nachsehen.
Richtiger wäre, dass der Anteil AHV auf dem Weg der Lohnauszahlung von einer neutralen Stelle abgezogen wird.